Die Wissenschaft im Umgang mit künstlicher Intelligenz
Artikelzusammenfassung
Generative künstliche Intelligenz zwingt die Wissenschaft, Autorschaft, Originalität und Forschungsintegrität neu zu bewerten.
Wenn Werkzeuge Recherche, Analyse und Schreiben übernehmen, kann sich die Rolle der Forschenden vom Autor zum Kurator oder Redakteur verschieben.
Unterschiedliche Regulierungsansätze in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und China schaffen neue Anforderungen für internationale Forschungskooperationen.
Publikationsfabriken, erfundene Daten und Bilder sowie unzuverlässige Erkennungswerkzeuge machen das wissenschaftliche Publizieren anfälliger.
Der Beitrag plädiert für Transparenz, Zugang zu Rohdaten und eine klare Offenlegung der Forschungsprozesse statt pauschaler Verbote; Beispiele wie AlphaFold und GNoME zeigen zugleich den wissenschaftlichen Wert der Technologie.